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Bier


Lagerbier

Eigenschaften

  • kräftig leicht süßlicher Geschmack
  • klare Flüssigkeit
  • hellgelbe Farbe

Sorten

  • Export-Bier; höherer Stammwürzegehalt, um für den langen Transportweg haltbar gemacht zu werden
  • Pils; stärkere Hopfung
  • Märzen

Historie

  • 1553 Ein herzöglicher Erlass (bayerische Brautradition) beschränkte die Brauzeit auf die Wintermonate (von Michaeli bis Georgi, also vom 29. September bis zum 23. April). Um das Bier in den Sommermonaten haltbar zu halten, wurde es auf Eis gelagert.
  • Ab 1830 Lagerung des Bieres in Lagerkellern
  • 1841 Der Wiener Anton Dreher lagert im Wirtshaus „Zur Kohlreunze“ sowie in Drehers Haus in Kledering (bei Schwechat) helles untergäriges Bier ein und brachte es nach vollkommener Ablagerung (Reifung) unter der Marke „Klein-Schwechater Lagerbier“ nach Wien.
  • Adolf Ignaz Mautner entwickelte in Konkurrenz zu Dreher einen eigenen Lagerraumtyp, in dem günstig gelagerte Eismassen trotz Wärmezufuhr eine gleichmäßige Temperatur sichern konnten. („Wiener-Lagerbier")
  • 1848 Dreher und Mautner setzten eine Dampfmaschine zum Bierbrauen ein und bauten so die ersten Dampfbrauereien.
  • bis 1900 Insbesondere Dreher vermarktete dieses Konzept weltweit, wodurch 60 Brauereien entstanden.
  • Aus dem Stammhauses Dreher entsteht die Brauerei Schwechat
  • In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts kommt der Begriff "Lagerbier" aus der Mode.
  • Ab 1990 wieder weitere Verbreitung des Begriffes im deutschsprachigen Raum, beeinflusst durch die starke Verbreitung des Begriffes in Großbritanien

Lebensmittelverordnung

Die Sortenbezeichnung Lagerbier ist eine alternative Sachbezeichnungen für Bier

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